Krise & Wandel

Krise ist ein Wendepunkt – ein „Ort“ an dem schmerzhaft klar wird dass sich Dinge verändern müssen. Sie ist ein Tiefpunkt dem gleichzeitig das gesamte Potenzial eines neuen Weges und der zugehörigen Vorfreude innewohnt. Die Energie in diesem Moment kann sehr konstruktiv oder sehr destruktiv sein – in jedem Fall ist sie transformativ.

Unsere Gesellschaft befindet sich nicht erst seit Corona in einer tiefen Krise, denn die Art und Weise wie wir unseren Planeten behandeln spiegelt in vielerlei Hinsicht auch die Art und Weise wie wir uns selbst behandeln.

Ich bin ein naturverbundener Ermutiger, der mit seinen Visionen hinderliche Denkmuster aufbricht indem er Vorfreude auf eine Zukunft macht, die anziehend wirkt.

Organisationen werden dann intelligenter und resilienter wenn die Vernetzungsdichte und die Intensität des Austausches erhöht wird. Nur sind oft die Verhaltensweisen die dazu führen könn(t)en bisher kein Teil des gelebten Unternehmensalltages. Zusammenarbeit ist oft Funktional und etablierte Strukturen führen zu Silodenken und Machtspielen.

Verschiedene Studien belegen, dass die „weichen Faktoren“ eine entscheidende Rolle spielen und die Führungskräfte hierbei besonders intensiv an ihre persönlichen Grenzen geführt werden. So zeigt z.B. die CapGemini Change Management Studie von 2015 ein klares Bild davon welche Aufgaben „Change Leader“ erfüllen müssen und wie viel Autonomie sie bei der Umsetzung und Übertragung ihrer Erkenntnisse brauchen. Schließlich wollen sie verändern und Schrittmacher der Veränderung sein – aber sie können dies nicht alleine und brauchen einen geschützten Raum.

Ein derartig geschützter Raum entsteht erst aus einer Gemeinschaft heraus, die versteht, dass man alte Verhaltensweisen auflösen muss um neues Verhalten zu ermöglichen. Dieser Gemeinschaft ist der Mehrwert jedes Einzelnen bewusst und ihre Wirksamkeit baut auf synchronisierten Zielen und Perspektiven auf. Sie agiert extrem effektiv weil sie sich ihrer Werte bewusst ist, vermeidet Versteck- oder Verstellspiele und kommuniziert auf authentischer Ebene verlustfrei.

Soziale Strukturen und persönliche Bindungen sind ein adäquates Mittel um Menschen nachhaltig zu Vernetzen. Sie verbinden Flexibilität, Dynamik und Technologie mit dem Rückhalt und der Geborgenheit in einer Gemeinschaft. So entsteht Sicherheit auf Basis gegenseitiger Verlässlichkeit und Verständnisses und öffnet den Raum für die Veränderungen die sich alle füreinander wünschen. So können sich Kompetenzen gegenseitig ergänzen ohne einander zu fürchten und Räume für und echten Austausch zwischen Menschen öffnen.

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